Klimaschutz

„Keine Steinwüsten“ in den Vorgärten

Der Bergische Naturschutzverein fordert in dem Bürgerantrag mit dem Titel „Keine Steinwüsten in den Vorgärten“ die Hansestadt Wipperfürth dazu auf sowohl in zukünftigen neu aufzustellenden Bebauungsplänen als auch bei Änderungsverfahren Festsetzungen zur Bepflanzung von Vorgärten zu formulieren, um die Errichtung von Schottergärten sowie Steingabionen zu verhindern.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hat sich gegen den Bürgerantrag ausgesprochen, da die Bürger bereits ausreichend in der Gestaltungsfreiheit ihrer Grundstücke durch Festsetzungen der bestehenden Bebauungspläne sowie durch die Landesbauordnung NRW eingeschränkt werden.

Stattdessen soll der Verzicht auf die Gestaltung der Vorgärten mit Schotter, Kies oder Splitt auf freiwilliger Basis erfolgen. Zumal eine derartige Gestaltung nicht nur Vorteile mit sich bringt, sondern gemäß der Natur- und Umweltschutzakademie NRW einen hohen Pflegeaufwand bedeuten kann. Das gemeinsame Ziel soll darin bestehen, die heimische Artenvielfalt der Vogel- und Insektenarten zu fördern. Dieses Ziel kann insbesondere mithilfe von naturnah gestalteten Gärten erreicht werden. Eine Zusammenfassung der Nachteile von Schottergärten und Tipps für die Anlegung von naturnahen Gärten sind im Flyer "„Blühende Vielfalt im Vorgarten - Muss es denn immer Schotter sein?" nachzulesen.

Bundesweiter Pflanzwettbewerb 2019

Nähere Informationen und die Teilnahmebedingungen bekommen Sie unter wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html