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Hämmern  

Das "Zentrum zwischen Wipperfürth und Hückeswagen" - Hämmern

Ort und Name entstanden, als die Familie Reinshagen –1737 nach Wipperfürth gekommen- westlich der kleinen Ortschaft Hilgersbrücke schon vor 1800 einen Eisenhammer anlegten, der allerdings bereits 1926 einer Walkmühle wich.

Für die Entwicklung von Hämmern waren die Handwerks- und Industriebetriebe in der Wupperaue von ausschlaggebender Bedeutung. Zunächst konzentrierten sie sich auf die westlich gelegene Hofgruppe Jostberg. Hier wurde schon um die Wende zum 18. Jahrhundert eine erste Kapelle erbaut, die 1901 durch eine neue ersetzt wurde.

Seit 1965 nun grüßt den Besucher in Hämmern ein eindrucksvoller, moderner Kirchbau auf einen Vorsprung des Jostberges. Die Kirche wurde nach den Plänen des Kölner Architekten Professor Gottfried Bohm errichtet. Mit seinem weißen Mauerwerk, dem tief herabgezogenen Dach und einem organisch angefügten Turmbau ist die Kirch schon von weitem gut zu sehen. Wer sich die Zeit und die Ruhe für einen Besuch nimmt, wird erstaunt sein über das Spiel von Licht und Schatten in dem schlichten, zeltähnlichen Kirchenraum.

Aus der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts stammt das ehemalige Verwaltungsgebäude der einstigen Firma Elektrolux. Es stellt eines der wenigen noch erhaltenen Denkmäler frühindustrieller Gewerbebauten dar.

Hämmern als "Zentrum zwischen Wipperfürth und Hückeswagen" könnte man das jährliche Schützenfest der Hämmeraner nenne. Es ist bei Wipperfürthern und Hückeswagenern gleichermaßen beliebt. Die Bürgermeister beider Städte nutzen den Schützenball allerdings auch regelmäßig dazu, sich mit liebevoll-ironischen Aussprüchen über die jeweils andere Stadt auszulassen. Damit wird an alte Tage erinnert, in denen sich Hückeswagener und Wipperfürther "nicht grün" waren

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