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Kreuzberg  

Die ehemalige Missionstelle - Kreuzberg


Kreuzberg wurde 1690 als Missionsstelle von dem Domherrn Mering gegründet und von den Wipperfürther Franziskanern verwaltet. 1859 wurde Kreuzberg ein selbständiger Pfarrbezirk und 1869 die Kirche erbaut. In Kreuzberg haben zweimal für eine Nacht die Gebeine der Hl. Drei Könige geweil: 1794, als sie vor den anrückenden Franzosen in Sicherheit gebracht wurden und 1803, als man sie wieder nach Köln zurückführte.

Zusammen mit der Ortschaft Kupferberg ist Kreuzberg das einwohnermäßig größte (ca. 1500 Einwohner) Dorf in Wipperfürth.

180 Jahre lang förderte man aus der Grube Danielszug in Kupferberg bis Ende des II. Weltkrieges Kupfererz zutage. Diesem Umstand verdankt die Siedlung auch ihren Namen. Kreuzberg liegt auf einem etwa 350 m hohen Höhenrücken zwischen dem oberen Neyetal und dem Hönnigetal.

Mit zur Dorfstruktur zählen die Grundschule mit Turnhalle und der Sportplatz sowie ein kirchlich getragener Kindergarten. Nicht zu vergessen der hübsche Dorfplatz, das Ehrenmal der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege und das ehemalige Liebfrauenkloster aus dem Jahre 1926, das sich wie eine große Villa präsentiert. In den letzten Jahrzehnten wurden um den Kreuzberger Bereich, aber auch in den Ortsteilen Kupferberg und Rote Höhe viele gepflegte Ein- und Zweifamilienhäuser gebaut. In Kupferberg wurde 1964 eine evangelische Kirche gebaut.

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