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Wipperfeld  

Der Fluss als Namensgeber - Wipperfeld

Früher hieß das Gebiet um den Ort "Oppervelde".

Der Name Wipperfeld ist von der Wupper (Wipper) entliehen. Solche Übertragung, auch von Flüssen, auf abseits gelegenen Orten war keine Seltenheit.

Alte ehemalige Feldgräben lassen ohnehin auf eine zusammenhängende Flur von Wipperfeld bis zur Wupper schließen.

Wipperfeld liegt an der alten Heerstraße von Köln (Hira=Hochweg); daher auch der Name Herweg.

Mit der kommunalen Neugliederung des Jahres 1975 wurde Wipperfeld mit Wipperfürth und der ländlichen Gemeinde Klüppelberg zur heutigen Stadtgemeinde Wipperfürth zusammengeschlossen. Davor hatte Wipperfeld einen eigenen Gemeinderat. Die Verwaltungsgeschäfte aber wurden in der Amtsverwaltung Kürten wahrgenommen.

Den ältesten Teil des Dorfes, südlich der Bundesstraße 506 gelegen, bilden alte Fachwerkbauten und schieferverkleidete Gehöfte.

Teile der heutigen spätromanischen Pfarrkirche dürften bereits von der im 12. Jahrhundert erbauten früheren romanischen Kirche stammen. Mit ihrem Bau wurde im Jahre 1892 nach den Plänen von C. Wiethase begonnen, nachdem die alte Kirche von der Größe her nicht mehr ausreichte und gegen Ende des 19. Jahrhunderts baufällig geworden war. Eingeweiht wurde sie 1894. Die alten Grabkreuze rund um die Dorfkirche stammen aus dem 17. Jahrhundert und sind wertvolle Zeugnisse bergischer Steinmetzarbeiten.

Gleich neben der Kirche liegt der Dorfplatz mit dem 1965, direkt an der Giebelseite des alten, renovierten Pastoratsgebäudes errichteten Dorfbrunnen. Schöne Schiefer- und Fachwerkhäuser säumen die Straße des Ortskern. Das Dorf ist mit Kirche, Schule, Kindergarten und Sportanlagen Mittelpunkt für ein weites Umland mit vielen Höfen und Weilern. Das neue katholische Jugendheim mit den modernen Schießanlagen im Keller (Einweihung im Frühjahr 1982) ist Beweis der großen Eigeninitiative der Wipperfelder Bürgerschaft.

Nach langem Warten durch die Finanznot der öffentlichen Hand erhielt Wipperfeld 1989 endlich die ersehnte Schulturnhalle, die der gesamten Dorfgemeinschaft zugute kommt.

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