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Papiertheather meets Dorfladencafé Thier

Datum So.. 15.03.2026 , 16:00 Uhr
Kategorie

Veranstalter Dorfladen Thier
022678884400
naturfuehlung@posteo.de
VeranstaltungsortDorfladen Thier
Information

????Wir freuen uns, dass das Papiertheater Fachwerkhaus aus Untermausbach bei uns im Dorfcafé zu Gast ist. Dargeboten werden zwei turbulente Einakter von Anton Tschechow. Die Papiertheaterbearbeitung „Freude“ entstand aus einer Kurzgeschichte von A. Tschechow. Der zweite Einakter „Der Heiratsantrag“ gibt uns einen tiefen Einblick in die russische Seele, schnell, turbulent und sehr unterhaltsam.

????Diejenigen, die Peter schon mal mit seinem Papiertheater erleben konnten, haben seine begeisterte Art zu spielen sicher genossen, herzerfrischend, getragen durch seine Opergesangsstimme, seine (politischen) Gegenwartsbezüge und die Nähe zu seiner mit viel Herzblut gestalteten Bühne. Immer wieder ein Erlebnis, voller Überraschungen, es lohnt sich wirklich.  

????Eintritt 10 Euro. Wir bitten um Anmeldung im Dorfladen, persönlich oder unter 022678884400. Das Dorfladencafé bietet an diesem Nachmittag Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränke an.

❓Mehr Hintergrund zu den Stücken von Peter Schauerte-Lüke:

Das Arme Theater

Als ich im Jahre 2022 erfuhr, dass Putin das Theater in Mariupol mit mindestens 300 Menschen, die darin Schutz gesucht hatten, zerstören ließ, ohne Rücksicht auf Kinder, Frauen und Männer, entschloss ich mich, mit dem ARMEN THEATER, auch mit den bescheidenen Mitteln des Papiertheaters, ein Zeichen zu setzen.

Ausgehend von der geschichtlichen Tatsache, dass viele Theater nach ihrer gewaltbedingten Schließung und Zerstörung aus Resten und mit bescheidenen Mitteln wiedereröffnet wurden, baute ich ein Theater aus Restteilen anderer Theater. So entstand eine von Pflanzen bewachsene Theaterruine, an einigen Stellen noch glimmend.

Größen aus der Theaterkultur wie Grabbe, Kleist, Lessing, Shakespeare, Molière, Dario Fo sind zu sehen, aber auch Sappho, Franz Villon, Ringelnatz, Don Quichote und Carmen stehen bereit, um den Wiederbeginn zu begleiten.

Für die erste Aufführung wählte ich „Den HEIRATSANTRAG“ von Anton Tschechow, dem russischen Autor, der 50 km östlich der ukrainischen Grenze in Taganrog geboren wurde und sich als Arzt, meist unentgeltlich, um Arme, Gefangene und Hilfsbedürftige gekümmert hatte.

Der humoristische Einakter erschien mir besonders geeignet, um auch in schwerer Zeit die Leichtigkeit nicht vergessen zu machen. 2026 ergänzte ich den Abend um das kurze Stückchen „FREUDE“, das ich aus einer Kurzgeschichte von A. Tschechow kreierte.

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